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SOLIDE FINANZEN

Der Euro hat uns vieles erleichtert: Ich muss nicht mehr die Währung umtauschen, wenn ich meine Studienfreundin in Frankreich besuchen will. Für Unternehmen gibt es nicht mehr das Risiko Verluste durch Wechselkursschwankungen zu erleiden. Dennoch hat sich im vergangenen Jahrzehnt gezeigt, dass bei der Konstruktion der Währungsunion kardinale volkswirtschaftliche Fehler begangen wurden.

„Solidarität gegen Solidität“

Ich will, dass in Europa marktwirtschaftliche und rechtstaatliche Prinzipien wieder stärker beachtet werden. Bei Finanzhilfen für andere Euro-Länder dürfen daher nur gegen marktwirtschaftliche Reformen gewährt werden, frei nach dem Prinzip: Solidarität für Solidität.

Darüber hinaus will ich, dass der Staat mit dem Geld seiner Bürger sogfältiger umgeht. Mit hohen Steuern in Zeiten niedriger Zinsen sind es vor allem kleine und mittlere Einkommen, die das Nachsehen haben. Doch von wirtschaftlichem Aufschwung und Wohlstandsgewinn darf nicht nur der Staat profitieren. Deshalb wird es Zeit für eine Entlastung der Bürger. Konkret fordere ich hierbei die Abschaffung des Soli, sowie die Beibehaltung der schwarzen Null im deutschen Bundeshaushalt.

„Der Markt schlägt die Pfosten ein, auf denen das soziale Netz aufgespannt wird.“

Für mich ist wichtig, dass im politischen Diskurs nicht allein darüber gesprochen wird, welche Wahlgeschenke man wo am besten verteilen könnte. Ein Grund weshalb ich in die Freien Demokraten eintrat war, dass ich nicht wollte, dass die Volkparteien Politik auf dem Rücken meiner Generation machen. Ja, Politik muss gestalten. Aber es ist wichtig auch auf die nachhaltige Finanzierbarkeit politischer Projekte zu achten. Denn wie sagt man so schön: „Es ist der Markt, der die Pfosten einschlägt, auf denen das Netz der sozialen Sicherung aufgespannt wird.“

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